Zweite Chance für WordPress
Es ist nicht so, dass ich mit Contao nicht zufrieden bin. Ganz im Gegenteil. Ich arbeite gern damit. Es lässt sich flüssig und einfach anpassen, es fühlt sich gut an; es macht Spaß. Trotz meiner Auto News Extension (die das Bloggen ja vereinfachen soll), ist es doch “anstrengender mit Contao zu schreiben. Es hat mich abgehalten, “mal eben” was zu veröffentlichen. Nach meiner Seitenstruktur musste ich eine Seite anlegen, einen Artikel anlegen und kam dann erst zu den Inhaltselementen um etwas zu schreiben. Warum nicht die News nutzen? Das hatte ich bereits im o. g. Artikel erläutert. Ich nutze gern verschiedene Inhaltselemente, wie Listen oder Galerien und die sind dort einfach (noch?) nicht nutzbar.
Inhaltselemente gibt es in WordPress auch nicht
Das stimmt. Hier muss ich auch Listen per Hand erstellen und mich erst einmal durch die Mediathek kämpfen, bevor ich ein Bild oder mehrere einfügen kann. Warum also wechseln? Vor einiger Zeit habe ich geschrieben, dass ich WordPress nur noch zum bloggen nehmen und keine komplette Seite ersetzen möchte. Das habe ich hiermit getan. Zwar gibt es auch hier zwei statische Seiten (Über mich und Impressum), aber auf den Rest verzichte ich. Deswegen habe ich mir auch kurzerhand ein simples Theme erstellt, was sich auf das Wichtige konzentriert: den Inhalt. Zum reinen Schreiben eignet sich eine dafür gemachte Software einfach besser, als ein CMS, dass möglichst viele Gebiete abdecken will.
Ich gebe WordPress noch eine zweite, letzte Chance. Ich habe aus meinen anfänglichen Fehlern gelernt, nicht mehr im Core rumschrauben; lieber ein Plugin nutzen oder kurzerhand eins selbst erstellen. Somit sollte die Installation updatesicher sein. Zumindest lief das letzte – von 3.0.4 auf 3.0.5 – ohne Probleme durch. Das sieht schon einmal vielversprechend aus und gibt mir auch wieder einen Anreiz, öfter etwas zu posten und nicht nur drei bis vier Artikel im Jahr zu schreiben.
Wie gehts mit Contao weiter?
Wie eingangs geschrieben, werde ich Contao auch weiterhin nutzen und unterstützen. Es ist meiner Meinung nach das beste CMS was ich seit längerem getestet und genutzt habe. Ich halte Treue und werde auch noch weitere Projekte damit umsetzen. Und vielleicht kann man ja in naher Zukunft mit einem entscheidenen Update rechnen, was das Bloggen standardmäßig erleichtert. Bis dahin werde ich WordPress nutzen. So ganz schlecht ist es ja nun auch wieder nicht
